Lehrer! Tztztz
Da flattert mir heute eine Mail in den elektronischen Briefkasten mit folgendem Text:
Meine Schüler wüssten gern, wie die AA zu folgenden Geboten gekommen sind und was sie sich beim Formulieren gedacht haben.
Echt das wollt ihr wissen? (Ich erlaube mir auch hier das Du, weil 1. in AA nur geduzt wird und 2. weil ich es eh etwas vertraulicher finde! – Gleiches Recht für Alle, also ich bin Markus, Alkoholiker [so beginnt übrigens auch jeder Wortbeitrag in einem Meeting])
Ich möchte hier nicht die gesamte AA-Literatur breit treten und niemand davon überzeugen, dass er/sie nun Akloholiker/In ist, aber ich möchte Eure Fragen versuchen mit meinen Worten zu beantworten:
Also: Wie kam es zu den Schritten?
Es sind keine Gebote, weil 1. lässt sich ein nasser Alkoholiker nichts verbieten (meine Ex hat es immer wieder mit verschiedensten Methoden versucht) und 2. gibt es Gebote nur von einem, nämlich Gott.
Also Bill W. ein bekannter Börsenmakler und Dr.Bob ein ebenso bekannter Chirurg haben beide ihre Karrieren kaputt ges…. trunken
Sie lernten sich kennen und stellten fest, dass sie nicht tranken, wenn sie sich unterhielten und ihr Leid miteinander teilten. geschichte-aa
Da ihr das wahrscheinlich im Rahmen des Religionsunterricht lesen müsst (oops dürft) möchte ich auch etwas mehr als am Anfang üblich darauf eingehen. In der AA-Literatur und von AA-Freunden könnt ihr häufig von HM (Höhere Macht) oder HP (Higher Power) lesen. Bill und Bob meinten damals (1935) damit sicher Gott, denn sie waren laut der Literatur, die ich gelesen habe trotz des Suffs sehr gläubige Menschen. HM in Deutschland, oder HP hat am Anfang aber mehrere Vorteile: Einer ist, dass AA multikulti ist und es da eben nicht nur Gott gibt, sondern auch Allah, Manitou, Universum, oder wie bei mir Natur [an Gott konnte und wollte ich bei meinem ach so schweren Schiksal nicht mehr glauben] und den ein, oder anderen weiteren Grund werde ich dann sicher noch bei meiner Schritteerklärung bekannt geben.
Vorab: Ich darf hier ja nicht die gesamte Literatur aufschreiben und es muss ja auch nicht sein, dass sich unter Euch ein(e) AlkoholikerIn befindet, sondern jemand in Eurem Verwandten-/Bekanntenkreis hat da ein Alkoholproblem und ihr sucht Hilfe, dann geht mal auf die Seite für Betroffene: Anonyme Alkoholiker
für Angehörige: Alanon -dort finden auch ganz junge die Alateen Hilfe.
Hast Du Fragen dann schreib mir, oder lass mir über Herrn Schley die Frage stellen, oder wende Dich an die Gruppe in Deinem Ort, oder in einem Ort Deiner Wahl nur bitte tut Dir und Deinen Eltern, oder dem/der PartnerIn den Gefallen – TU etwas!
Kleiner Tipp an Herrn Schley, oder andere Leser, die von AA berichten wollen: Rundschreiben an die Fachleute {kuckst Du hier}
für die, die jetzt meinen, ich will mich hier zur Schau stellen, und/oder profillieren:
Die Anonymen Alkoholiker verfolgen in all ihren Beziehungen zur Öffentlichkeit nur einen einzigen Zweck:der noch leidenden Alkoholikerin und dem noch leidenden Alkoholiker zu helfen.
Ich bin zwar AA, aber weder ich, och AA sind das Maß aller Dinge und dementsprechend gibt es Selbsthilfegruppen für Alkoholiker in rauhen Mengen und nur eins ist wichtig: Die Trockenheit auf Dauer!
Hier also noch ein paar Links zu bundesweit tätigen Gruppen:
Blaues Kreuz, Blaues Kreuz in der Ev.Kirche, Guttempler, und sicher gibt es regional weitere Gruppen.



grüß`GOTT,
auf der Suche nach Blogs zu den 12 Schritten stieß ich auf diesen.
eine sehr ansprechend gemachte Seite, zudem sehr ilfreich bzw. wichtig.
danke für den Mut
@ Wolfgang: Vielen Dank! *rotwerd* Es gibt nicht wirklich viele Blogs, die sich mit den 12 Schritten auseinandersetzen!?
Interessantes Thema wäre sicher auch mal die Verbindung „Höhere Macht“ = zufriedene Trockenheit! ???
P.S.: Da ich mehrere Wolfgangs (?) Wolfgänge (?) kenne: Kennen wir uns ???