Zum ersten Mal sah ich dieses Bild im Büro meiner damaligen Chefin stehen, die Pastorin einer christlichen Freikirche ist. Und immer wieder begegne ich diesem Bild und erinnere mich an die Worte dieser Frau und die unschlagbare einfache Erklärung für einen Glaubenslehrling wie mich.
Dieses Bild könnte auch meinen Weg beschreiben bisher und ich hoffe, dass ich diesmal auf dem richtigen, dem schmalen Weg bleiben kann und mich nicht mehr „verführen“ lasse.
Beeindruckt hat mich die Beschreibung der Brücken bei denen ich jederzeit entscheiden kann auf welchem Weg ich weitergehen will, d.h. ich kann mich jederzeit für, oder gegen Gott entscheiden!
Für mich war es die Entscheidung vom breiten zum schmalen Weg! Und ich habe vom Breiten zuviel erfahren, als dass ich dahin zurück möchte.
Um zur Quelle des Bildes zu kommen: {kuckst Du hier}
Meiner Meinung nach lohnt es sich in jedem Fall zu dieser Seite zu gehen, denn dort kannst Du die eingetragenen Bibelverse anklicken und lesen.
Die Ursprünge des Bildes gehen auf Charlotte Reihlen (1805-1868) zurück, die Mitgründerin der Diakonissenanstalt Stuttgart.
Der Stiftskirchenprediger Karl Kapff half ihr bei der Darstellung der im Pietismus beliebten Worte Jesu am Ende der Bergpredigt (Matth. 7,13-14). Schon damals wurden diese Worte oft in „Zwei-Wege-Bildern“ dargestellt: der breite Weg, den viele wählen, führe zur Verdammnis; der schmale ins Paradies. Dazu entwarf Charlotte Reihlen ein neues Bild und beauftragte um 1860 den Künstler P. Beckmann mit der Ausführung. Entsprechende Texte fügte sie hinzu. Sie gab dem Ganzen den Titel „Der breite und der schmale Weg“ und ließ es drucken. Es ist bis heute eine der bekanntesten Darstellungen des Motivs. Reihlen wollte damit die Menschen zur Nachfolge Jesu einladen.
Seit 1921 gehört das Bild zum Programm des Verlags der St.-Johannis-Druckerei, Lahr.
Dieser Text über den Ursprung dieses Bildes ist vom Johannis-Verlag über den dieses Bild als Poster zu beziehen ist. {kuckst Du hier}
Das Bild ganzoben links habe ich bei Junge Christen München entdeckt {kuckst Du hier}




Schade, dass diese “Zwei-Wege-Bilder” keinen Mittelweg kennen. Auf mich wirken sie oft so, als habe Gott alle Freuden in diesem irdischen Leben verboten.
Jeder Wanderer genießt auch auf dem steilsten Bergpfad einen glücklichen Moment der Rast und lässt sich von der phantastischen Landschaft seelich reich beschenken.
Gilt das nicht auch für meinen unverwechselbaren Lebenspfad, dem individuellen Geschenk Gottes an mich, an mich ganz allein?
Einen Mittelweg gibt es nicht, aber die Möglichkeit von einem Weg auf den anderen zu wechseln- wie viele haben das schon hin und her getan!!! Und das Beste, der schmale Weg ist kein freudloser Weg. Auch wenn es manchmal so dargestellt wird Gott verbietet Freude nicht. Er ermöglicht echte Freude erst und die Reise auf dem schmalen Weg ist alles andere als langweilig und ohne Glücksmomente. Wie befreiend und mutmachend ist es, nach kräftezehrender, ungewisser wegstrecke eine unvergleichliche Aussicht und Weite genießen zu dürfen.
Ich wünsche Dir in diesem Sinn einen spannenden Wegverlauf.
Müssen wir erst zeichnung aus einem älteren Jahrhundert betrachten um zu verstehen welche wege wir im leben wählen können ? Ich persönlich bin katholisch getauft worden, gehe aber nie in die Kirche oder beschäftige mich mit der Theologie.
Jedoch habe auch ich genau die selben „richtigen“ ansichten des Lebens, nur ohne diese christliche Verpackung.
Wie schön ist es wenn man im Leben weiss wo man hingehört ohne sich einer Gruppe anschließen zu müssen.
Ezekiel 25:17. „The path of the righteous man is beset on all sides by the inequities of the selfish and the tyranny of evil men. Blessed is he who, in the name of charity and good will, shepherds the weak through the valley of the darkness. For he is truly his brother’s keeper and the finder of lost children. And I will strike down upon thee with great vengeance and furious anger those who attempt to poison and destroy my brothers. And you will know I am the Lord when I lay my vengeance upon you.“
Vielleicht für euch „Gläubigen“ eine gute textstelle aus dem Buch der bücher… MFG
Da steht aber in meiner Bibel was ganz anderes bei der genannten Stelle!
Tja- und da liegt das Dilemma – natürlich ist es gut sich keiner Gruppe anschließen zu müssen – Einsamkeit ist ein hohes Gut – ich höre schon wieder die Reden all derer, die Freiheit mit Beliebigkeit verwechseln. Die richtigen Ansichten haben viele – aber Hoffnung, wie sie dies alte Bild ausdrückt, nur wenige. Und ich bin froh – wenn ich auch nicht mit allen Inhalten übereinstimme – Hoffnung zu haben in einer Gruppe, die mich trägt – egal wer ich bin, und in aller Freiheit – nicht Freiheit „von“ sondern Freiheit „zu“ – das ist ein gewaltiger Unterschied.
Gruß nach Thailand
Der breite Weg macht müde. Trotz der vielen Angebote ist man am Ende erschöpft, gelangweit und leer. Du findest Speise und Trank und wirst doch nicht gesättigt, noch wird dein Durst gestillt. Der schmale Weg bringt Anstrengung nach jeder Wegstrecke und doch Freude, Erwartung und Hoffnung auf das Kommende.
Du dürstest nach der Quelle des Lebens und findest sie. Im Glauben hoffend gehst du suchend deinen Weg und findest ihn, weil du geführt und geleitet wirst von unserem Gott.
Das Bild ist eine wunderbare und verständliche Einladung, der richtigen Weg einzuschlagen.
Ilonka