Die meisten haben ja sicher schon mitbekommen, dass ich aus dem hohen Norden komme und dementsprechend viel von hier schreibe!? – Angeregt durch den Gebetsladen aus Nürnberg habe ich mir überlegt, ob es nicht eine Idee wäre ungewöhnliche Gottesdienste, die ich erleben darf und durfte hier mal einzustellen.
Vielleicht regt es zum Nachmachen an, oder für die, die noch nicht wissen was sie glauben sollen und wollen können {Markus Deutsch 6 setzen
}
Heute möchte ich von den Eindrücken der Petrivisionen berichten {kuckst Du hier} , aber zuerst die Beschreibung, was das eigentlich ist: Vorab sollte der Nichtortskundige vielleicht wissen, das die Kirche St. Petri heute eine reine „Veranstaltungskirche“ ist, also keine Bänke, keine Kanzel und was man sonst so aus Kirchen kennt. Mehr? {kuckst Du hier} {Du erfährst da auch über Geschichte und andere Veranstaltungen!}
Hier jetzt die Vorstellung der Veranstalter:
Die alten Zeugnisse der Religion und der kritische Geist der Gegenwart: das ist nicht unbedingt ein Widerspruch.
An jedem ersten Samstag im Monat, zur späten Stunde um 23 Uhr, wird in St. Petri die Religion zum Thema. Nicht als Gottesdienst im klassischen Sinne, sondern als ein vielstimmiger Themenabend für aufgeklärte Zeitgenossen.
Eine beeindruckende Lichtinstallation, alte und neue Musik, Lyrik, Tanz und szenische Spiele bestimmen die Gestaltung und setzen inhaltliche Akzente. Drei kurze Impulse, religiöse Reden im besten Sinne verbinden alte Motive und neue Fragen. Stimmen aus allen Bereichen des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens kommen zu Wort. Nach einer intensiven Stunde bleibt noch Zeit zum Verweilen im Raum, zum angeregten Gespräch bei Brot und Wein.
Mit meinen Worten: Einfach genial was sich das Team da immer ausdenkt! Lange habe ich nicht gewusst, dass es sich bei den Lichtspielen, Texten und der Rede eines „Geistlichen“ tatsächlich um einen Gottesdienst handelte. Erst als ich eine Gemeinde gefunden hatte und so wenigstens etwas im Glauben wachsen durfte habe ich mich getraut bei Wasser und Brot ( neee nix Knast – ich trinke auch da nicht! Und es handelt sich da um Mineralwasser) mal mit dem ein, oder anderen Künstler, oder dem Pastor ein Gespräch zu führen - ( Die Akteure sind meist (?) Mitglieder des Stadttheaters, der Musikhochschule und/oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (auch Ärzte, Historiker und, und und waren und sind dort als Redner vertreten) -
Ein bildhafter Gottesdienst der ganz besonderen Art (nicht nur für mich, denn die Kirche ist regelmäßig gut besucht)
Sollte Dein Weg Dich am Monatsanfang also nach Lübeck bringen, dann schau da mal vorbei – Wahrscheinlich wirst Du aber mich da auch treffen
Ein paar Bilder als Versuch die Stimmung dort einzufangen (leider habe ich nur eine Uuuuuurrrralt Kamera und so ruhig, dass bei den langen Belichtungszeiten nix verwackelt bin ich (im Moment sowieso) nicht.
Das Thema vom 05.Juli 08 war übrigens Leben:






