
In dem Blog von Glaubensache ist nun unter dem Posting: Freiheit, die ich meine {kuckst Du hier} das Stichwort DEMUT gefallen und mir schwillt wie immer nur bei Erwähnung dises Wortes der Kamm *schäm*
Niemand kann wissen, was für mich dieses Wort lange, lange Jahre bedeutet hat und … manchmal wohl auch immer noch bedeutet.
Wie in diesem Bild bedeute Demut für mich bittend und mit gesenktem Kopf durch die Gegend zu laufen, am besten 3cm unter der Grasnarbe.
Bildquelle:Pixelio-S.Hofschlaeger//
Damals wie heute habe ich Kämpfe mit mir und diversesten Therapeuten und Selbsthilfegruppen durchgefochten.
Viele, viele schlaue Seiten und Menschen, die etwas zur Demut zur sagen hatten traf ich, und/oder ich habe von Ihnen gelesen.
{kuckst Du bei Wikipedia und Meyer mal so zum Beispiel}
Da spricht Jesus von väterlicher Liebe, von Verzeihen und, und, und und von Schuld, Sünde, Strafen und natürlich DEMUT.
Doch dann traf ich neben einem mal guten Vertreter des Bodenpersonals auch einen Freund, der mir folgenden Spruch mitbrachte:
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen.
Demut ist, keine Beschwerde zu haben.
Demut ist, nie erzürnt, gestört,
verwirrbar oder gekränkt zu sein;
mich über nichts wundern, was mir angetan wird,
nichts fühlen, was gegen mich getan wurde.
Sie ist, in Ruhe zu bleiben, wenn niemand mich lobt
und wenn ich beschuldigt oder enttäuscht werde.
Sie ist, ein geeignetes Heim in mir selbst zu haben,
so hinein ich gehen, die Türe schließen und mich
zu meinem Vater insgeheim hinknien
und in Frieden sein kann,
wie in einem tiefen See der Stille,
wenn rundherum und überall das Übel zu sein scheint.
(Dr.Bob, Mitbegründer der AA)
Sicher ist das nun Stoff für Diskussionen und so alles davon bekomme ich auch nicht hin und außerdem weiß ich jetzt nicht, ob diese Übersetzung die Richtige ist, denn die gibt es wohl mehrfach im Netz (werde bei Gelegenheit mal die Offizielle beschaffen) aber diese Definition und solche wie die von Martina von Glaubenssache (siehe unten) haben mich wenigstens schon mal zum aufrechten Gang gebracht und vielleicht schenkt Gott mir ja irgendwann mal Weisheit, damit ich weiß, ob ich nun auch demütig genug bin, oder nicht!?
Demut macht frei
Erlösung befreit auch von dem Zwang, alles selbst machen zu wollen. Ich kann mich nicht selbst erlösen! Die Erlösung ist ein Geschenk, das mit einer demütigen Lebenshaltung einhergeht. Demütig nicht im Sinne von Fatalismus, sondern im Wissen um die eigenen Begrenzungen und die Grenzen des Machbaren. Da hat auch mein Scheitern einen Platz, ohne dass ich daran zerbrechen muss. Es muss mir nicht alles gelingen! Solche Demut macht mich nicht klein, sondern wirklich frei.



Heute habe ich in meinem Unterricht am Gymnasium in Klasse 9 (15-jährige) die AA behandelt und mir erlaubt, auf Ihren Blog aufmerksam zu machen. Es ist gut, dass es Sie gibt!