Ich bin der Herr, dein Arzt.
Im Wagnis des Vertrauens werden wir erfahren, dass Gott verlässlich ist.
(Kirchentag Erfurt 1983)
Diese Worte habe ich gerade im Konstanzer Kalender gelesen. Nur wer jetzt meint, dass sei rein medizinisch gemeint, irrt sozusagen sogar gewaltig
Bibellese: 2.Mose 15,22-27
Medizin gegen den Zweifel
„Sie müssen sich schon auf mein Wort verlassen“, sagte mir der Arzt am Krankenbett. Ich wollte wissen, ob es denn wirklich stimmt, dass mein Bein in drei Wochen wieder belastbar ist. Ob er ganz sicher sei? „Sie müssen sich schon auf mein Wort verlassen“, war seine Antwort. Kann ich das, mich einfach auf ein Wort verlassen? Genau dies ist unsere Situation vor Gott. So wie sich die Israeliten nach der Befreiung aus Ägypten fragten, sollten wir uns fragen: Vertrauen wir dem Versprechen Gottes, dass er uns als Arzt von der Krankheit des Misstrauens ihm gegenüber befreit? Er verspricht, uns zu heilen, wenn wir uns an sein gutes Wort halten. Er will dafür sorgen, dass wir nicht krank werden durch Betrug oder Maßlosigkeit. Ob wir Gott, unserem Arzt, das alles zutrauen?
Komisch, warum fällt es mir immer noch leichter meinem Doc zu vertrauen, als dem, der mir es ermöglicht, hier meine Gedanken mit Dir zu teilen??? Ich arbeite dran.



lieber markus,
seltsam, dass es uns leichter fällt auf menschen zu hören und ihnen zu vertrauen, als dem der in unserem herzen wohnt, unserem Herrn. Doch auch sehr verständlich. Seit wir auf dieser welt leben – wer hat uns gezeigt, wie wir unseren verstand in unser herz sinken lassen können, um still genug zu sein, Sein wort zu vernehmen?
Khoda hafez
Sonja